Glyphosat verursacht wahrscheinlich Krebs.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Glyphosat verursacht wahrscheinlich Krebs. Jetzt muss Agrarminister Christian Schmidt dafür sorgen, dass die EU den Unkrautvernichter von Monsanto und Co. verbietet.

Was ist Glyphosat?
Kann ich mich vor Glyphosat schützen?
Verursacht Glyphosat Krebs?
Wer entscheidet über ein Verbot?
Welche Folgen hat Glyphosat für die Natur?

-> Quelle Campact – Informationen und Unterschriftenaktion hier …

Glyphosat tötet – Die Bundesregierung muss den Einsatz von Glyphosat einschränken!

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland und der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Handelsnamen “Roundup”. Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen. Agrarminister Christian Schmidt muss endlich damit beginnen, den Einsatz von Glyphosat zurückzudrängen.

-> Quelle BUND – mehr …

Niedersachsen drängt auf ein weitgehendes Verbot des in Deutschland breit eingesetzten Pflanzenschutzmittels Glyphosat.

Landwirtschafts- und Verbraucherminister Christian Meyer (Grüne) begründete dies in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) mit neuen Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach Glyphosat „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ sei. Dass zu den bekannten schädigenden Wirkungen des Herbizids nun auch noch erhebliche Gefahren für die menschliche Gesundheit kämen, mache den bisherigen Glyphosat-Einsatz „nicht mehr verantwortbar“. Meyer kündigte an, dass das Glyphosat-Problem zu den Hauptthemen auf der Verbraucherschutzminister-Konferenz vom 6. bis 8. Mai in Osnabrück gehören werde. „Wir wollen den Einsatz dieses Giftes in der Landwirtschaft deutlich einschränken. In Gärten, Parks und auf Kinderspielplätzen hat dieses Pestizid gar nichts zu suchen und sollte deshalb für den kommunalen Sektor und den Hobbygärtnerbereich ganz verboten werden“, sagte Meyer.

Meyer rief dazu auf, die in diesem Jahr auslaufende Zulassung von Glyphosat in der EU nicht wie angestrebt um zehn Jahre zu verlängern. Heftige Kritik übte er an der Bundesregierung: „Sie weigert sich leider, die dringend notwendige Einschränkung des Glyphosat-Einsatzes einzuleiten, und verlässt sich auf Angaben der Chemielobby.“ In der Landwirtschaft wird der Stoff zur Unkrautbekämpfung und zur Beschleunigung der Erntereife etwa bei Getreide eingesetzt.

-> Quelle Focus online – mehr …

MIT-Ärztin entlarvt Verbindung zwischen Glyphosat, GVO und der Autismus-Epidemie

Ein wichtiges fehlendes Verbindungsglied bei der Suche nach der Ursache für die sprunghaft angestiegene Häufigkeit von Autismus scheint gefunden: der weltweit meistverkaufte Unkrautkiller Roundup. Dr. Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) forscht seit Jahrzehnten über Autismus. Ihre unablässige Arbeit hat sie zu der fast sicheren Schlussfolgerung geführt, Glyphosat, der Hauptbestandteil in Roundup, sei ein wichtiger Auslöser von Autismus.

-> Quelle Kopp-Verlag – meh …

Umweltschädliches Ammoniak: Deutlich höherer Ausstoß – Landwirtschaft Hauptverursacher

Deutschland hat sich verrechnet. Nicht nur ein bisschen, sondern gleich um mehrere Hunderttausend Tonnen. Grenzwerte rücken damit in fast unerreichbare Ferne. Die Grünen im Bundestag sind fassungslos. Und auch mit der EU-Kommission könnte es Ärger geben.

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Landwirtschaft verursacht Umweltschäden

Die intensive Landwirtschaft verursacht eine Reihe an Umweltproblemen. Diese ergeben sich zum Beispiel aus dem Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln und der Intensivtierhaltung. Besonders negativ wirken sich die so genannten Nährstoffüberschüsse aus.

Broschüre des Umwelt Bundesamtes:
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“Die Wegwerfkuh” von Tanja Busse – Wie unsere Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert, Ressourcen verschwendet und was wir dagegen tun können.

Sie nennen es Effizienz – doch in Wahrheit ist es ein System gigantischer Verschwendung.

Die deutsche Landwirtschaft produziert immer mehr Milch, Fleisch und Eier in immer kürzerer Zeit. Die Effizienz scheint ihr bestes Argument zu sein. Nur mit den Methoden der Agrarindustrie könne man neun Milliarden Menschen ernähren, behaupten deren Anhänger.

Doch diese Hochleistungslandwirtschaft ist eine Verschwendungs- und Vernichtungslandwirtschaft . Sie erzeugt Milchkühe, die – bei einer natürlichen Lebenserwartung von zwanzig Jahren – schon nach drei Jahren im Melkstand geschlachtet werden. Sie werden zu einer so hohen Milchproduktion getrieben, dass sie krank und unfruchtbar werden.

Gleichzeitig können die meisten Bauern nicht mehr autonom handeln, weil sie abhängig und hoch verschuldet sind. In der Geflügelmast verkaufen wenige große Konzerne Küken, Futter und Medikamente an die Landwirte und nehmen ihnen nach der Mast die schlachtreifen Hühner ab. Die Preise bestimmen die Unternehmen – die Stallkosten und das Risiko für die Aufzucht tragen die Bauern, die sich trotzdem der Logik der Industrie beugen.

In ihrem neuen Buch Die Wegwerfkuh belässt Tanja Busse es nicht bei der schonungslosen Kritik der Missstände und Abhängigkeiten, sondern zeigt auch Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft auf.

“Die Wegwerfkuh ist für bewusste Konsumenten interessant, die hinter die Kulissen der Agrarwirtschaft schauen wollen.”

-> Bestelladresse <-

Agrarausschuss lehnt Antibiotika-Antrag ab

Berlin: (hib/EIS) Die Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung ist im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft vorläufig vom Tisch. Ein Antrag (18/3152) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wurde vom Ausschuss mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen das Votum der Fraktion Die Linke und Grüne nicht zur Annahme empfohlen.

-> Pressemitteilung Deutscher Bundestag <-

Antibiotika in der Landwirtschaft

Antibiotika dürfen – gerade bei Tieren, von denen Lebensmittel gewonnen werden – nur eingesetzt werden, wenn dies therapeutisch notwendig ist.

Antibiotika sind das wichtigste Instrument zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Jedoch nehmen auch in Deutschland die Fälle von Antibiotika-Resistenzen zu. Dadurch können Medikamente bei erkrankten Menschen oder erkrankten Tieren ihre Wirkung verlieren. Da jeder Einsatz von Antibiotika letztlich die Resistenz fördern kann, muss sichergestellt sein, dass Antibiotika gerade bei Tieren, von denen Lebensmittel gewonnen werden, nur dann eingesetzt werden, wenn sie unbedingt erforderlich sind.

-> Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft <-

DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann äußert sich im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung zum Thema Dispensierrecht für Tierärzte

In Berlin haben Experten von Bund, Ländern und Veterinärmedizin jüngst eine Art Burgfrieden in Sachen Dispensierrecht geschlossen. Außer in NRW soll daran festgehalten werden, trotz der Kritik einiger Fachleute, trotz anderslautender Wünsche der EU. Wie ist die Position der DBU?

-> Quelle: dbu >-