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Agrarindustrie ist Mist



Gemeinsame Pressemitteilung

Schulterschluss von Bauern und Verbrauchern: Starkes Signal gegen Agrarindustrie
23 000 Menschen demonstrieren am 16. Januar 2016 in Berlin für bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Trotz eisiger Temperaturen und angeführt von 130 Traktoren – so viele wie nie zuvor – haben 23 000 Bauern und Verbraucher gemeinsam in Berlin für eine Agrarwende demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine bäuerliche und ökologischere Zukunftslandwirtschaft zu stellen. Bauern, Imker, Tier- und Naturschützer, Aktive in der Entwicklungszusammenarbeit, Lebensmittelhandwerker und Köche demonstrierten für Bauernhöfe, die umwelt- und klimafreundlich wirtschaften, damit das Recht auf Nahrung weltweit sichern, starke Strukturen im ländlichen Raum erhalten, artgerechte Tierhaltung verwirklichen, gentechnikfrei arbeiten und deren Grundsatz fairer Handel ist.
„Angesichts der katastrophalen und strukturzerstörenden Erzeugerpreise für Milch und Schweinefleisch ermutigen dieser starke Rückhalt und die Wertschätzung der Gesellschaft, den Kampf für den Erhalt unserer Höfe energisch zu führen“, so Ottmar Ilchmann, Milchbauer aus Ostfriesland. „Die Agrarpolitik in Berlin und Brüssel ist verantwortlich für die Rahmenbedingungen, die zu Überproduktion und Erzeugerpreisen deutlich unter den Produktionskosten führen. Dabei zerstören Agrarexporte zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt bäuerliche Strukturen und regionale Märkte für Bauern hier und in der ganzen Welt. Die Bundesregierung muss jetzt umsteuern, damit es sich für Bauern lohnt, gute Lebensmittel für den heimischen Markt zu produzieren.“
Der lange Trecker-Konvoi wurde von der Menge auf dem Potsdamer Platz jubelnd empfangen. „Die Bauern stehen in der Mitte der Gesellschaft“, kommentierte Jochen Fritz, Landwirt und Sprecher der Demonstrations-Bündnisses „Wir haben es satt!“ den gemeinsamen Protest. „Die Menschen wollen, dass Bauern und nicht Konzerne ihr Essen erzeugen, sie wollen gesundes Essen, keine Gentechnik auf dem Acker, im Trog und auf dem Teller, sie wollen, dass Tiere auf der Weide grasen können, Schweine auf Stroh stehen und keine Schwänze oder Schnäbel abgeschnitten werden. Und die Bauern sind bereit dafür! Worauf wartet die Bundesregierung?“, so Fritz weiter.
Auch Sarah Wiener, Köchin aus Berlin, forderte einen Umbau des Ernährungssystems: „Wir wollen den Wandel mit Fairness und Genuss! Gute, köstliche Lebensmittel bekommen wir nur, wenn wir achtsam mit unserer Umwelt, den Pflanzen und Tieren umgehen. Wenn wir verstehen, dass wir mit der Natur arbeiten müssen und nicht gegen sie, werden wir die Wertschätzung für das, was uns ernährt wieder erlangen. Davon profitieren die Bauern, die Böden und die Nutztiere.“

6. Wir haben es satt!-Demo am 16. Januar 2016

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Aufruf zur Großdemonstration am 10. Oktober 2015 in Berlin

->Zum Aufruf

Keine neue Zulassung für Glyphosat


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat vor Kurzem als “wahrscheinlich krebserregend” und “erbgutschädigend” eingestuft. Um so erschreckender, da Glyphosat das weltweit am häufigsten gespritzte Ackergift ist.

Unsere Chance: Das Pestizid ist nur noch bis Ende 2015 zugelassen. Bekommt Glyphosat keine neue Zulassung, darf es auch nicht mehr gespritzt werden. Die Entscheidung darüber liegt bei der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA). Schreibt jetzt an den EFSA-Chef Bernhard Url, damit Glyphosat endlich von den Äckern verschwindet!

-> Beteiligt Euch dazu einfach an der Aktion des Umweltinstituts unter
-> Filmbeitrag

Argumente gegen die Verwendung von Glyphosat und anderen Herbiziden.

Für eine grundlegende Umstellung des Pestizid-Zulassungssystems und der Unkrautkontrolle.

-> Broschüre hier …

Glyphosat verursacht wahrscheinlich Krebs.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Glyphosat verursacht wahrscheinlich Krebs. Jetzt muss Agrarminister Christian Schmidt dafür sorgen, dass die EU den Unkrautvernichter von Monsanto und Co. verbietet.

Was ist Glyphosat?
Kann ich mich vor Glyphosat schützen?
Verursacht Glyphosat Krebs?
Wer entscheidet über ein Verbot?
Welche Folgen hat Glyphosat für die Natur?

-> Quelle Campact – Informationen und Unterschriftenaktion hier …

Glyphosat tötet – Die Bundesregierung muss den Einsatz von Glyphosat einschränken!

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland und der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Handelsnamen “Roundup”. Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen. Agrarminister Christian Schmidt muss endlich damit beginnen, den Einsatz von Glyphosat zurückzudrängen.

-> Quelle BUND – mehr …

Niedersachsen drängt auf ein weitgehendes Verbot des in Deutschland breit eingesetzten Pflanzenschutzmittels Glyphosat.

Landwirtschafts- und Verbraucherminister Christian Meyer (Grüne) begründete dies in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) mit neuen Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach Glyphosat „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ sei. Dass zu den bekannten schädigenden Wirkungen des Herbizids nun auch noch erhebliche Gefahren für die menschliche Gesundheit kämen, mache den bisherigen Glyphosat-Einsatz „nicht mehr verantwortbar“. Meyer kündigte an, dass das Glyphosat-Problem zu den Hauptthemen auf der Verbraucherschutzminister-Konferenz vom 6. bis 8. Mai in Osnabrück gehören werde. „Wir wollen den Einsatz dieses Giftes in der Landwirtschaft deutlich einschränken. In Gärten, Parks und auf Kinderspielplätzen hat dieses Pestizid gar nichts zu suchen und sollte deshalb für den kommunalen Sektor und den Hobbygärtnerbereich ganz verboten werden“, sagte Meyer.

Meyer rief dazu auf, die in diesem Jahr auslaufende Zulassung von Glyphosat in der EU nicht wie angestrebt um zehn Jahre zu verlängern. Heftige Kritik übte er an der Bundesregierung: „Sie weigert sich leider, die dringend notwendige Einschränkung des Glyphosat-Einsatzes einzuleiten, und verlässt sich auf Angaben der Chemielobby.“ In der Landwirtschaft wird der Stoff zur Unkrautbekämpfung und zur Beschleunigung der Erntereife etwa bei Getreide eingesetzt.

-> Quelle Focus online – mehr …