BILA – Stammtischtermine

Die Bürgerinitiative trifft sich regelmäßig zu Gesprächen am Stammtisch. Gäste und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Unser nächster Bürgerabend findet statt am:

Donnerstag, 7. Dezember 2017 um 19:30 Uhr
Ort: Vereinshaus des Kiebitzvereins Bunkenburg, Bunkenburger Straße, 29331 Lachendorf Ortsteil Bunkenburg

Aus dem Grundgesetz:

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

>Grundgesetz

Aus dem Tierschutzgesetz:

Zweck des Tierschutzgesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen, darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

>Tierschutzgesetz

Aus dem Bundesimmissionsschutzgesetzt:

Stallanlagen sind grundsätzlich so zu errichten und zu betreiben, dass zur Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Umwelt insgesamt u. a. schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft nicht hervorgerufen werden können sowie Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen getroffen wird, insbesondere durch die dem Stand der Technik entsprechenden Maßnahmen (§ 5 Abs. 1 Satz 1 BImSchG). Bei dem Betrieb von Tierhaltungsanlagen werden Geruchsstoffe, mithin Luftverunreinigungen bewirkt, die schädliche Umwelteinwirkungen darstellen können (§ 3 Abs. 1 BImSchG).

>Bundes-Immissionsschutzgesetz

Und so sieht die Realität häufig aus:

>Tierschutzbilder

Die Akte Glyphosat – Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?

Buch von Helmut Burtscher-Schaden

Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Doch wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise“ auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden in diesem investigativen und spannenden Buch auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt, Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen. Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?

>Bezugsquelle u.a.:

Auf die Straße am 20. Januar 2018!

Der Termin für die nächste Großdemonstration in Berlin steht fest – 20. Januar 2018.

>Mehr Informationen hier:

Industrielle Landwirtschaft – Ein System in der Sackgasse

Quelle: Umweltinstitut München e.V.

In der Landwirtschaft richtet sich der Blick seit Jahrzehnten einseitig auf die Ertragssteigerung und Gewinnmaximierung. Das Resultat sind industrielle Strukturen mit Massentierhaltung und Agrarmonokulturen. Nur mit einem hohen Einsatz an Pestiziden und synthetischen Düngemitteln auf den Äckern sowie durch Antibiotika und importierte, zum größten Teil gentechnisch manipulierte Futtermittel in den Ställen, kann diese Art der Landwirtschaft am Laufen gehalten werden – mit weitreichenden Folgen. Fortschreitender Klimawandel, sinkende Bodenfruchtbarkeit, aussterbende Artenvielfalt und millionenfaches Tierleid sind nur einige wenige Punkte, die auf das Konto der industriellen Landwirtschaft gehen.

Ein „weiter wie bisher“ ist keine Option. Wir fordern eine konsequente Agrarwende, um einen Kollaps der Lebensmittelproduktion abzuwenden. Nur mit einer nachhaltigen ökologischen Wirtschaftsweise und regionalen bäuerlichen Strukturen können die Menschen weltweit mit gesunden Lebensmitteln ausreichend versorgt werden.

Auf folgenden Seiten finden Sie weiterführende Informationen zu landwirtschaftlichen Alternativen und zu den Gefahren der industriellen Landwirtschaft:
>Zum Artikel

Frankreichs Regierung kündigt Verbot von Glyphosat an

Die französische Regierung hat angekündigt, den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat im Alleingang für die kommenden fünf Jahre komplett zu verbieten. Regierungschef Edouard Philippe habe entschieden, dass das Mittel bis zum Jahr 2022 „in Frankreich verboten“ werde, teilte Regierungssprecher Christophe Castaner am Montag der Nachrichtenagentur AFP zufolge mit. Dies umfasse jeglichen Gebrauch, einschließlich der Verwendung in der Landwirtschaft.

>Zum Artikel

Glyphosat endgültig stoppen

Das Tauziehen um Glyphosat, besser bekannt unter dem Markennamen Roundup von Monsanto, geht in die wohl letzte Runde. Zwischen dem 4. und 6. Oktober 2017 entscheidet der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel der EU-Kommission über das Ende oder die erneute Zulassung des Breitbandherbizids in der EU.

>Petition: Dringend! EU entscheidet endgültig über Monsanto-Gift

Glyphosat-Bewertung bei Monsanto abgeschrieben: Plagiatsvorwürfe gegen Bundesbehörde

>In der Meldung des Umweltinstituts München e.V. lesen Sie mehr über das Glyphosat-Plagiat. Dort können Sie auch die Originaldokumente herunterladen und selbst vergleichen.

Glyphosat und die schnellste Bürgerinitiative Europas

Unglaubliche 1.320.517 Unterschriften für ein Glyphosat-Verbot wurden nach weniger als fünf Monaten bei den Behörden eingereicht. Damit war die Initiative schneller als jede andere Europäische Bürgerinitiative zuvor. Vielen Dank an alle, die unterzeichnet und mit gesammelt haben! Nur durch Ihre großartige Unterstützung ist dieser Erfolg möglich gewesen.

> Lesen Sie hier mehr …

Mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat fordern der BUND und viele andere Organisationen von der Europäischen Kommission, dass Glyphosat endgültig verboten wird.

Mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat macht der BUND ab sofort Druck auf die EU-Kommission: Das wahrscheinlich krebserregende Pflanzengift darf nicht wieder zugelassen werden!
Dc
Glyphosat ist der Hauptwirkstoff im Monsanto-Produkt “Roundup”. Das Gift wird auf fast 40 Prozent der deutschen Äcker eingesetzt und ist laut Weltgesundheitsorganisation wahrscheinlich krebserregend. Es ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens in unserer Agrarlandschaft.

Ende 2017 steht Glyphosat wieder auf der Tagesordnung in Berlin und Brüssel. Im vergangenen Jahr konnte die geplante Wiederzulassung für weitere 15 Jahre vorerst verhindert werden. Nun geht es darum, den Teilerfolg zu verstetigen und Glyphosat komplett zu verbannen! Ein Zusammenschluss aus mehr als 20 Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheitsorganisationen aus ganz Europa fordert: Stoppt Glyphosat!

Für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat werden bis Ende Juni mindestens eine Million Unterschriften benötigt. Schon nach wenigen Wochen haben sich mehr als 715.000 Menschen mit Ihrer Unterschrift an der EBI gegen Glyphosat beteiligt.

> Lesen Sie hier mehr über Glyphosat und warum es von unseren Tellern und Äckern verschwinden muss.

> Lesen Sie hier mehr über die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat.

> Jetzt gegen Glyphosat unterzeichnen

Pressemitteilung_13-01-2014

18.000 gegen Agrarindustrie! Wir haben es satt!

Am 21. Januar waren wir in Berlin 18.000 für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel!

Wir-haben-es-satt_2017_Pressemitteilung

> weitere Informationen
> Fotoserie
> Video